Glossar / Stichwortverzeichnis

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A

Abmahnung

In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Kanzleien, die sich auf die Abmahnung von Filesharing spezialisiert haben. Die bekanntesten lauten dabei: Waldorf Frommer, Rasch, Sasse & Partner, Fareds, Daniel Sebastian, Schalast & Partner, Bindhardt u.a., Negele, RKA und U+C. Diese Kanzleien vertreten meist mehrere Medienunternehmen oder Künstler gleichzeitig. Neben Abmahnkanzleien gibt es mittlerweile auch Inkasso-Unternehmen, die die Forderungen von den Abmahnkanzleien kaufen und die Betroffenen weiter zur Zahlung auffordern, so z.B. die Debcon GmbH, die die Forderungen der Kanzlei U+C ersteigert hat.

Abmahnsicher

Abmahnsicher bedeutet, dass Du keine Unterlassungserklärungen (Abmahnungen) für das Surfverhalten Deiner Gäste über die sorglosbox bekommen kannst.

AccessPoint

Ein Access Point (englisch „drahtloser Zugangspunkt“), ist ein elektronisches Gerät, das als Schnittstelle für kabellose Kommunikationsgeräte fungiert. Endgeräte stellen per WLAN eine drahtlose Verbindung zum Access Point her, der wiederum über ein Kabel mit einem fest installierten Kommunikationsnetz verbunden ist. Üblicherweise verbinden Access Points Notebooks, Smartphones und Tablet-Computer über WLAN mit einem lokalen Netzwerk.

ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line)

Asymmetrisches DSL wurde als Variante von DSL entwickelt, um über die vorhandene Telefonleitung den zumeist ungleichen Bedürfnissen der Kunden nach höherer Download- als Upload-Geschwindigkeit nachzukommen, ohne jedoch die Telefonie über den Festnetzanschluss zu beeinträchtigen.

Anonymität

Nutzer hinterlassen auch ungewollt Daten über sich im Netz. Für Internetunternehmen gibt es eine Menge Ansatzpunkte, anhand derer sie Besucher immer wiedererkennen können.

Die IP-Adresse ist mit der wichtigste Parameter zur Identifikation im Internet. Jeder Nutzer muss eine IP-Adresse haben, damit die angeforderten Daten den Weg zum Nutzer finden. Wenn sie dynamisch (wie bei DSL-Zugängen) vergeben sind, weiß nur der Provider, wem er wann welche Adresse gegeben hat. Nur er kann den Zusammenhang zwischen IP-Adresse und Anschluss bzw. Inhaber herstellen. Ermittlungsbehörden und Anwaltskanzleien ersuchen deshalb bei Providern die Inhaberinformation hinter bestimmten IP-Adressen.

Bei der Nutzung eines VPN-Dienstes sieht der angewählte Server nicht die eigentliche IP-Adresse, sondern nur die des VPN-Anbieters. VPN-Routing ist somit ein hilfreiches Mittel um die Anonymität im Internet zu erhöhen.

Anschlussgeschwindigkeit

Die Bandbreite, die für das Herunter- und Hochladen von Daten am gegenwärtigen Anschluss nutzbar ist.

B

Bridge

Ein Gerät, das zwei Netzwerkabschnitte verbindet, die verschiedene Übertragungstechniken verwenden können. Eine Bridge ändert die Ethernet-Adressen der Pakete nicht. Beispiele sind ADSL-Modems mit Ethernet-Schnittstelle und WLAN-Access Points.

C

Cookie

Ein Cookie (zu deutsch ‚Keks‘ oder ‚Plätzchen‘) ist eine Textdatei auf einem Computer. Sie enthält typischerweise Informationen über besuchte Webseiten, die Browser beim Surfen im Internet ohne Aufforderung speichern. Ein Cookie dient hauptsächlich dazu, dass sich der Anwender beim wiederholten Besuch einer verschlüsselten Webseite nicht erneut anmelden muss – das Cookie teilt dem besuchten Rechner mit, dass dieser schon einmal da war. Ein Cookie kann aber auch ungefragt Informationen über privates Internetverhalten speichern und übermitteln. Cookies sind jedoch nicht versteckt, sondern vom Nutzer einseh- und löschbar.

D

Datenvolumen

Datenvolumen bezeichnet eine Menge oder Größe von Daten. Meist dient diese zur Angabe der Menge an Daten, die über einen mobilen Internetzugang mit hoher Geschwindigkeit pro Monat geladen werden können (vgl. LTE).

Download

Als Download bezeichnet man das Empfangen von Daten auf dem eigenen Computer, dem Client, die über ein Netzwerk, meistens das Internet, von einem Server heruntergeladen werden.

DSL (Digital Subscriber Line)

DSL (das Kürzel bedeutet “Digitale Teilnehmeranschlussleitung") bezeichnet Übertragungsstandards, bei der Daten mit hohen Übertragungsraten über einfache Kupferleitungen, wie sie oft noch im Hausanschluss vorherrschen, gesendet und empfangen werden können.

E

Ethernet

Ethernet ist eine Technologie, die Datenaustausch ermöglicht.

E-Mail

Eine elektronische Textnachricht, die über ein lokales Netzwerk oder das Internet verschickt wird. Neben Texten können auch andere Dateien als Anhang (Attachment) an einer E-Mail verschickt werden.

F

Filesharing

Der Begriff Filesharing kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Dateien teilen“. Im aktuellen Sprachgebrauch wird mit dem Wort Filesharing das Tauschen von Dateien im Internet mittels so genannter Peer-to-Peer/ P2P (engl. peer für Gleichgestellter) Tauschbörsen bezeichnet. In diesen Netzwerken tauschen die Nutzer (die sog. Filesharer) verschiedene Dateien beliebig je nach Interesse aus. Dazu gehören z.B. Musiktitel, Filme, Hörbücher, Fernsehserien oder auch Computerspiele. Um an einem solchen Filesharing-Netzwerk teilnehmen zu können, muss eine spezielle Tauschbörsen-Software heruntergeladen und auf dem eigenen Rechner installiert werden. Dabei gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher P2P-Netzwerke, mithilfe derer Dateien jeder Art über das Internet ausgetauscht werden können. Besonders beliebt sind z.B. die Programme Gnutella, BitTorrent und eDonkey.

Quelle: „Handbuch Filesharing, Rechtsanwalt Solmecke, Kanzlei WILDE BEUGER & SOLMECKE, Köln, www.wbs-law.de“

Flatrate

Bei einer Flatrate zahlt der Kunde einen monatlichen Festpreis und bekommt dafür ein uneingeschränktes Nutzungsrecht des Internet-Zugangs ohne Drosselung. Das heißt, er darf ohne eine Begrenzung von Zeit oder übertragener Datenmenge online gehen.

G

Glasfaser

Glasfasern werden als Glasfaserkabel zur Datenübertragung eingesetzt. Diese haben gegenüber elektrischer Übertragung den Vorteil einer erheblich höheren Bandbreite. Es können mehr Information pro Zeit übertragen werden. Zusätzlich ist das übertragene Signal unempfindlich gegenüber elektrischen und magnetischen Störfeldern.

H

HSDPA (High Speed Downlink Packet Access)

HSDPA ist ein Datenübertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS. Das Verfahren ermöglicht DSL-ähnliche Datenübertragungsgeschwindigkeiten im Mobilfunknetz.

I

IP-Adresse

Eine IP-Adresse ist eine Adresse in einem Computernetz (wie dem Internet), die auf dem Internetprotokoll basiert. Sie wird Geräten zugewiesen, die an ein Netz angebunden sind und macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Das Internetprotokoll (IP) ist eine Vereinbarung, nach der die Datenübertragung zwischen zwei oder mehreren Parteien abläuft.

J

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K

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L

LAN (Local Area Network)

LAN ist ein lokales Computernetzwerk z. B. innerhalb eines Gebäudes, heute in der Regel mit Ethernet-Technik. Als Internet-Transferstandard hat sich TCP/IP (Transfer Control Protocol/Internet Protocol) etabliert.

LTE (Long Term Evolution)

LTE ist die Weiterentwicklung des Mobilfunkstandars UMTS, der die mobile Kommunikation über Luft noch schneller macht. Dort sind Datenraten bis zu 100 MBit/s möglich. LTE wäre damit siebenmal so schnell wie das derzeit schnellste UMTS (HSDPA).

M

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N

NAT (Network Address Translation)

Als NAT bezeichnet man die Übersetzungsstation in einem Router, welche die Weitergabe von Daten zwischen öffentlichen und privaten IP-Adressen ermöglicht und damit Netze verbindet.

Nutzer, User oder Client

Als Client bezeichnet man meist einen Arbeitsplatzrechner in einem Netzwerk, der die Dienste eines Servers nutzt.

O

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P

Partnerprogramm

Wenn ein kommerzieller Anbieter (Merchant) seine Vertriebspartner (Affiliantes) durch eine Provision vergütet spricht man Partnerprogrammen. Der Produktanbieter stellt hierbei Werbemittel zur Verfügung, die der Vertriebspartner auf seinen Seiten zur Bewerbung der Angebote des Kooperationsparnters verwenden oder über andere Kanäle einsetzen kann (z.B. Keyword-Advertising oder E-Mail-Marketing).

Q

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R

Repeater

Ein Repeater (englisch wörtlich für „Wiederholer“) ist ein elektrischer oder auch optischer Signalverstärker oder -aufbereiter zur Vergrößerung der Reichweite des Signals. Der Repeater befindet sich in einiger Entfernung des Senders, empfängt dessen Signale und sendet sie in neu aufbereiteter Form weiter, wodurch eine größere Distanz überbrückt werden kann.

Router

Router sind Netzwerkgeräte, die Daten zwischen mehreren Netzen weiterleiten. Sie werden am häufigsten zur Internetanbindung, zur sicheren Verbindung mehrerer Standorte (VPN) oder zur direkten Kopplung mehrerer lokaler Netzwerkabschnitte eingesetzt.

Routing

Unter Routing versteht man das allgemeine Leiten und Umleiten von Datenströmen.

S

Server

Ein Server ist ein Rechner in einem Netzwerk, der allen Clients in diesem Netz bestimmte Dienste zur Verfügung stellt.

SPAM

Eine unverlangte E-Mail, die gleichzeitig an sehr viele Empfänger versendet wurde und die meist Werbung enthält. Absenderadressen von SPAM E-Mails sind häufig nicht korrekt.

Störerhaftung

Da es schwierig ist, unmittelbar gegen Internettäter vorzugehen, wurde im deutschen Recht die Möglichkeit genutzt, nicht nur gegen Täter, sondern auch gegen sogenannte Störer vorzugehen. Störer ist dabei jede Person, die in irgendeiner Weise ursächlich (z.B. durch Öffnung eines Internetanschlusses) an einer rechtswidrigen Beeinträchtigung der Rechte eines Dritten mitgewirkt hat. Unterlassungsansprüche (Abmahnungen) sind deshalb z.B. auch gegen den Internetanschlussinhaber, ohne Rückgriff auf den Täter oder Teilnehmer, möglich.

T

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U

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)

UMTS ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). Mit UMTS lassen sich Datenübertragungsraten bis zu 42 Mbit/s (mit HSPA+) erreichen.

V

VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line)

VDSL ist eine Weiterentwicklung der DSL-Übertragungstechnik, die noch schneller ist. Dabei wird ein Großteil der Kupferdoppelader durch Glasfaser ersetzt. Wie alle DSL-Techniken benutzt auch VDSL für das letzte Stück der Übertragungsstrecke zum Kunden die Kupferleitung.

VPN (Virtual Private Network)

Ein VPN schaltet generell räumlich weit getrennte Rechner über das Internet so zusammen, dass sie untereinander wie in einem lokalen Netzwerk kommunizieren.

Ein VPN-Tunnel ist eine verschlüsselte Verbindung, über die der Internetnutzer seine Anfrage an den Server des VPN-Anbieters sendet. Dieser leitet die Anfrage an die Zielseite im Internet weiter, vergibt dem Nutzer dabei aber eine neue IP-Adresse. Der Vorteil: Alles, was von einem Rechner abgeht, geht durch diesen Tunnel und ist von außen nicht einsehbar – Passwörter oder die Adresse eines Firmen-Intranets zum Beispiel.

Damit nur zum VPN gehörige Rechner an der Kommunikation teilnehmen können, werden die Daten in der Regel verschlüsselt. VPNs dienen z.B. zur Verbindung zwischen Firmenniederlassungen oder erlauben Heimarbeitern den vollen Zugriff auf ein Netzwerk in der Firma.

W

WAN (Wide Area Network)

WAN wird gerne als Synonym für die externe Internet-Anbindung verwendet. Im Allgemeinen sind WANs Zusammenschlüsse von mehreren LANs.

WDS (Wireless Distribution System)

WDS bezeichnet eine Möglichkeit der drahtlosen Verbindung mehrerer Access Points untereinander.

WLAN (Wireless LAN)

WLAN ist ein System zur kabellosen Vernetzung via Funkverbindung. Geräte wie Router, PCs, Handys, Tablets und Drucker können über eine gewisse Entfernung miteinander per Funk verbunden werden.

WPA2 (Wi-Fi Protected Access 2)

WPA2 ist eine aktuelle Verschlüsselungsmethode für ein Drahtlosnetzwerk (WLAN).

X

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